Wie kann sich unsere Heimatgemeinde besser an den Klimawandel anpassen und gleichzeitig Lebensraum für Bienen und Vögel schaffen? Diese Fragen beantwortet ein neuer Leitfaden der TH Bingen, der am 20. April dem Gemeinderat vorgestellt wurde. Die FWG Kobern-Gondorf-Dreckenach zeigt sich begeistert von den praxisnahen Vorschlägen und fordert eine zügige Umsetzung.
Ein besonderer Dank der FWG gilt den Autoren David Glander und Eik Passekel. Mit ihrer engagierten Arbeit haben sie fundierte Konzepte entwickelt, die zeigen, wie Ökologie und Lebensqualität im Ort Hand in Hand gehen können.
Der Leitfaden schlägt drei konkrete Projekte vor:
- Grüne Pergola am Fährbrunnen: Ein natürlicher Schattenplatz als „Hitzeschutzraum“.
- Blühwiese mit Feldahorn (Marktstraße/Moselweg): Förderung der Artenvielfalt durch trockenheitsresistente Pflanzen.
- Naturnahe Weichholzaue: Ein Rückzugsort für die Natur am Moselufer.
„Diese Maßnahmen verschönern unser Ortsbild und schützen uns vor Sommerhitze“, so die FWG. Da viele Projekte durch Bundesmittel (NKK-Förderung) finanzierbar sind, setzt sich die FWG dafür ein, dass erste Schritte noch im Laufe des Jahres 2026 realisiert werden. Ziel ist ein lebenswertes, grünes Kobern-Gondorf für alle. Hier der Leitfaden zum Nachlesen.
